É maravilhoso morar na Alemanha

“Es war genau am 10. Oktober, als ich in Deutschland ankam, also mitten im Herbst. Auf dem Frankfurter Flughafen begann ich die Unterschiede zu sehen, die eine neue Richtung und einen neuen Anfang anzeigen und ich hatte wieder Angst.” So beschreibt Ivana ihr Ankommen in Deutschland letztes Jahr im Oktober. Jetzt, nachdem sie seit 7 Monaten hier lebt ist sie richtig angekommen. Ivana: “É maravilhoso morar na Alemanha – Es ist wunderbar in Deutschland zu leben.”

Eine große Herausforderung war zunächst vor allen Dingen die Sprache. Ivana hat gemeinsam mit ihrem Mitfreiwilligen Laerson einen Deutschkurs belegt – trotzdem ist es ihr zunächst schwer gefallen sich richtig auszudrücken und sich auszutauschen. Glücklicherweise konnte sie in ihrer Einsatzstelle im Kindergarten St. Rita weiterhin am Deutschunterricht teilnehmen. Das erleichterte vor allen Dingen die Verständigung mit ihren Kolleginnen und den Kindern im Kindergarten. Dort arbeitet sie in der Mäusegruppe mit und unterstützt die Erzieherinnen bei der Kinderbetreuung, spielt und singt mit den Gruppen und hilft bei der Essensausgabe. Neben der Arbeit hat Ivana mit ihrem Mitfreiwilligen an einem Seminar in Bonn teilgenommen. Dort haben sie weitere Incoming-Freiwillige kennengelernt und konnten sich gut vernetzen.

Ihre Zufriedenheit stieg von Zeit zu Zeit und sie ist mittlerweile richtig hier angekommen. Sie trifft sich in ihrer Freizeit zum Fußballspielen, geht zu einer Forrógruppe (brasilianischer Tanz) und ministrierte zusammen mit Laerson in einem Gottesdienst in Zellingen. Ivana und Laerson lernten neue Leute kennen und besuchten die Familien von ehemaligen Freiwilligen. Sie erkundeten unterschiedliche Städte und Museen, erlebten deutsche Feiertage und lernen die deutsche Küche kennen. „Ich habe mich in Deutschland immer sicher gefühlt und konnte in Ruhe durch die Straßen gehen”, erzählt Ivana glücklich. Sie fühlt sich hier sehr wohl.

Jetzt, da die beiden mit den Ausgangsbeschränkungen in Deutschland umgehen müssen, ändert sich ihr Alltag natürlich komplett. Sie können beide nicht zur Arbeit gehen und können sich nur virtuell mit ihren Freund*innen treffen.

Wenn alles gut läuft und die Ausgangsbeschränkungen es zulassen, können die beiden hoffentlich bald wieder ihre Arbeit aufnehmen und die letzten Monate ihres Freiwilligendienstes gut nutzen und weitere wertvolle Erfahrungen sammeln. Ende August geht es für die beiden wieder zurück in ihre Heimat nach Brasilien.

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